Alles rund um Konvektoren für das Gartenhaus

Konvektoren für das Gartenhaus

Immer mehr Hobby-Gärtner entscheiden sich dafür, sich ein Gartenhaus zuzulegen, um Blumen, Gemüse- oder Obstpflanzen selbst zu züchten. Das Problem: Nur in den warmen Monaten des Jahres können die Pflanzen gedeihen und tragen Früchte. Wer sein Gartenhaus also das ganze Jahr über nutzen möchte, muss dafür sorgen, dass es in der kalten Jahreszeit beheizt wird. Eine mögliche Art der Beheizung sind die sogenannten Konvektoren für das Gartenhaus. Aber was sind Konvektoren eigentlich? Was sollte bei Konvektoren beachtet werden? Welche Vor- und Nachteile bringen sie mit sich? 

Was sind Konvektoren für das Gartenhaus?

Konvektoren sind eine elektrische Beheizungsmöglichkeit für Räume bis zu 70 Quadratmetern Grundfläche. Bei Konvektoren Gartenhaus handelt es sich um mobile Standgeräte, was bedeutet, dass sie in verschiedenen Räumen aufgestellt- und nach Belieben um platziert werden können. Es gibt jedoch auch andere Modelle, welche fest in den Boden oder in die Wände und Decken eingebaut werden können. Ein Stromanschluss ist allerdings auch hier unabdingbar. 

Was sollte bei Konvektoren beachtet werden?

Besonders wichtig ist es, auf die Wattzahl der Konvektoren Gartenhaus zu achten, um nicht unnötig viel Strom zu verbrauchen. Bei einem Gartenhaus von ungefähr 25 Quadratmetern Fläche sollte der Konvektor eine Leistung von 2000 bis 2500 Watt aufweisen. Sollte Das Gartenhaus über 50 Quadratmeter Grundfläche besitzen, macht es Sinn eventuell statt nur einen Konvektor mit einer sehr hohen Leistung, zwei Konvektoren mit gemäßigter Leistung anzuschließen. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, dass bereits isolierte Gartenhäuser einen nur sehr leistungsschwachen Konvektor benötigen. In den meisten Fällen kann so gerechnet werden, dass sofern das Gartenhaus gut isoliert ist, der Konvektor nur die Hälfte der Wattzahl benötigt, die ein Gartenhaus der gleichen Größe ohne Isolierung brauchen würde. 

Vorteile eines Konvektors

Besonders beliebt als Beheizungsmöglichkeit für Gartenhäuser in den kalten Wintermonaten sind Konvektoren auf Grund ihrer niedrigen Anschaffungskosten. Die meisten Stehkörper werden weit unter hundert Euro auf dem Markt verkauft. Bei den eingebauten Modellen hingegen muss zwar mit höheren Preisen gerechnet werden, jedoch lassen sich auch hier preisgünstige Produkte finden. Ein weiterer Vorteil, den Konvektoren gegenüber vielen anderen Heizmöglichkeiten bieten ist, dass sie nach Belieben aufgestellt werden können. Egal für welchen Platz man sich im Gartenhaus entscheidet, kann der Konvektor problemlos platziert und nach Belieben umgestellt werden. Ebenso spricht die Schnelligkeit, mit der die Konvektoren die Räume aufheizen sehr für sie. Nachdem man sie in Betrieb gesetzt hat, laufen sie im Durchschnitt nach circa 2 Minuten auf ihrer Höchstleistung und gelten so für viele als „Heizungshelden“. Die ausgestoßene Wärme, die hierbei erzeugt wird, ist außerdem sehr angenehm und kann sogar an einigen Modellen per Einstellungen mit Feuchtigkeit versetzt werden, damit die Luft nicht zu trocken für die Pflanzen ist und diese möglicherweise austrocknen lassen. Bei einigen Konvektoren gibt es die Möglichkeit, die optimale Temperatur mittels eines Temperaturreglers einzustellen und somit gleichzeitig Heizkosten zu sparen, wenn der Konvektor nicht permanent auf Höchstleistung arbeitet.

Nachtteile eines Konvektors

Ein Nachteil des Konvektors ist natürlich, dass im Gartenhaus ein Stromanschluss vorhanden sein muss, um die Heizkörper in Betrieb setzen zu können. Sollte das nicht der Fall sein, kommt ein Konvektor als Möglichkeit der Beheizung leider nicht in Frage. In den meisten Fällen sind allerdings nur hochwertige, neuere Gartenhäuser mit einem Stromanschluss ausgestattet, was den Konvektor in vielen Fällen als Heizmöglichkeit ausscheiden lässt. Ein weiteres Manko ist, dass der Raum nach dem Abschalten des Konvektors wieder sehr schnell runter- und auskühlt. Das liegt daran, dass der Konvektor, im Gegensatz zu anderen Heizkörpern, selbst keine Wärme aufnimmt, sondern lediglich heiße Luft ausstößt. Problematisch ist ebenfalls, dass nicht alle Konvektoren für das Gartenhaus mit einem Temperaturregler ausgestattet sind. Das scheint zwar zunächst kein großes Problem zu sein, macht sich aber schnell bei der Stromrechnung bemerkbar. 

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